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 … unser zusätzliches Bandmitglied „Name“ verbirgt sich hier.

tanja thomas tim guido

asterixFür eine Band zählt der Blick in die Zukunft mehr als die Rückschau, deren Bildqualität mit zunehmenden Jahren ohnehin zu wünschen übrig lässt. Aber: Auf eine vernünftige Homepage gehört nun einmal eine Band-Historie.

someonesad ist inzwischen fast sieben Jahre alt und befindet sich damit bereits im voll schulpflichtigen Alter. Das Wunder der Geburt fand also im magischen Jahr 2000 statt. Geburtshelferin war eine blauäugig-heißblütige Dame, die Guido und Stefan zusammenbrachte. Die sich schnell darüber einig waren, dass Keyboarder uncool, sowie Gitarristen Diven seien, aber man trotzdem unbedingt zusammen Musik machen sollte. Der Tastenknecht hatte zum Glück noch einen Bassisten und Schlagzeuger – names Thomas und Tim – im Gepäck, während der Saitenquäler mit Katja die Stimme von someonesad (Informationen zum Bandnamen gibt es auf einer anderen Seite) ins Kollektiv einbringen konnte.

Schnell entstand aus erstem Lärmen ein Demo sowie eine Top 20-Plazierung beim Oxmox. Qualität setzt sich eben durch. Der kreative Output verlangte dann nach einiger Zeit einen Longplayer, und so entstand am knisternden Kamin im Winter 2004 unter dem Einsatz von Blut, Schweiß, Tränen, asiatischen Gewürzen, Wein und Bier das akustische Statement „being you“.

Doch leider zogen am fernen Horizont dunkle Wolken auf: Anfang 2006 reichte Katja, unter Einhaltung aller Fristen, die Scheidung von ihren vier Männern ein, die nach kurzen Unterhaltsverhandlungen rechtskräftig wurde.

Und was machen Männer mittleren Alters, wenn die Frau von dannen zieht? Sie suchen sich eine Jüngere. Okay, das war nicht wirklich der someonesad’sche Ansatz. Eher hieß es „Alte Band mit junger Musik sucht…“, und schon begann der Casting-Wahnsinn, der das Herrenquartett fast das ganze Jahr beschäftigen sollte. In diesem Rahmen gab es eine kurze Affäre mit Silke, die drei Monate Arbeit in someonesad investierte und die vier Instrumentalisten in sie. Den Höhepunkt stellte ein verregneter Auftritt vor dem Geriatrie-Park der Landesgartenschau in der Metropole Winsen an der Luhe dar. Der die Erkenntnis brachte: Es passt leider doch nicht.

Was für die wackeren Vier bedeutete: Affäre beenden und weitersuchen, weiterhören sowie dabei mit den interessierten Damen immer wieder die gleichen Songs beim Vorsingen zum Besten geben. Zahlreiche Bewerberinnen und ermüdende, unendliche Songwiederholungen später, kristallisierten sich drei gesangliche Hochkaräterinnen heraus. Was einen Dieter-mäßigen Recall zur Folge hatte.

Und da war die Angelegenheit ganz schnell geklärt. Lydia konnte sich mit einem klaren K.O.-Sieg in der zweiten Runde durchsetzen. Die Stimme passte perfekt zu den Songs, erweckte einige gar zu neuem Leben. Und darüber hinaus wies ihr amtliches Führungszeugnis keine Mängel auf, so dass die junge Frau zusammen mit den etwas gesetzteren vier Herren ab jetzt die someonesad-Geschichte weiterschreiben wird und das Lärmen weitergeht.